Wie nutzt BewerberGeist KI?
Transparenz nach Art. 50 der KI-Verordnung (EU) 2024/1689: Hier erklären wir verständlich, wo und wie Künstliche Intelligenz in BewerberGeist zum Einsatz kommt.
Wo kommt KI zum Einsatz?
BewerberGeist nutzt große Sprachmodelle für fünf Funktionen: das Generieren und Verbessern von Lebenslauf- und Anschreiben-Texten, die Analyse von Stellenanzeigen, den Geist-Assistenten für Fragen rund um die Bewerbung, den KI-Lebenslauf-Import (das Auslesen hochgeladener Lebenslauf-Dateien) sowie das KI-Interview (ein geführtes Gespräch, in dem wir Sie nach Ihren Lebenslaufangaben fragen und Ihre Antworten zu einem Lebenslauf-Entwurf strukturieren). Beim KI-Interview erheben wir die Angaben also im Gespräch; weil Sie dabei frei erzählen, können Ihre Antworten regelmäßig besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO enthalten — etwa wenn Sie eine Lücke im Lebenslauf mit einer Erkrankung begründen. Was Sie erzählen, entscheiden allein Sie; jede Frage lässt sich überspringen. Für alle fünf Funktionen setzen wir das Sprachmodell Claude Haiku ein. Es läuft auf Google Vertex AI; wir erreichen es über das KI-Gateway des US-Unternehmens Vercel und lassen jede Anfrage ausschließlich an einen Verarbeitungsstandort in der EU leiten. Für das Strukturieren Ihrer Interview-Antworten kommt kein weiterer Auftragsverarbeiter hinzu. Nutzen Sie im Interview die Spracheingabe, ist daran zusätzlich Google beteiligt — das ist ein getrennter Vorgang unter der gesonderten Einwilligung „Funktional“, siehe unten.
Die KI schlägt Texte vor, liest hochgeladene Lebensläufe aus und strukturiert Ihre Antworten aus dem KI-Interview — sie entscheidet nichts. Jeder Vorschlag und jede aus einem Import oder einem KI-Interview übernommene Angabe wird Ihnen zur Prüfung angezeigt und erst übernommen, wenn Sie ihn bzw. sie ausdrücklich akzeptieren.
Kennzeichnung KI-generierter Inhalte
Texte, die Sie aus einem KI-Vorschlag übernommen haben, werden in der Anwendung mit dem Hinweis „KI-generiert“ gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung bleibt auch nach späteren Bearbeitungen bestehen — einmal KI-unterstützt, immer als KI-unterstützt markiert.
Die Kennzeichnung wird zusätzlich maschinenlesbar in Ihren gespeicherten Dokumenten hinterlegt.
Welche Daten werden an die KI übermittelt?
Bei den Textfunktionen (Generierung/Verbesserung, Stellenanzeigen-Analyse, Geist-Assistent) übermitteln wir nur die Texte und Kontextangaben, die für die jeweilige Funktion erforderlich sind — zum Beispiel Ihre Stichpunkte zu einer Berufserfahrung, die Stellenbezeichnung oder die Branche.
Beim KI-Lebenslauf-Import übermitteln wir die von Ihnen hochgeladenen Dateien selbst — einschließlich eingescannter PDFs und Fotos; diese können ein Bewerbungsfoto enthalten. Diese Import-Uploads werden nur vorübergehend gespeichert und spätestens innerhalb von 24 Stunden gelöscht; für den Gesprächsverlauf des KI-Interviews gilt die abweichende Frist im nächsten Absatz.
Beim KI-Interview übermitteln wir Ihre Antworten als Text — getippt oder diktiert — zusammen mit dem bis dahin entstandenen Gesprächsverlauf, damit die KI daraus einen Lebenslauf-Entwurf strukturiert. Diktieren Sie, verlässt die Tonaufnahme selbst nie unsere Server: Die Spracherkennung läuft direkt in Ihrem Browser gegen Google und setzt die gesonderte Einwilligung „Funktional“ voraus; an die KI geht ausschließlich der daraus entstandene Text. Den Gesprächsverlauf speichern wir als Entwurf auf unseren Servern, damit Sie ein unterbrochenes Interview fortsetzen können; er wird spätestens nach 72 Stunden gelöscht — und mit Ihren übrigen Daten entfernt, wenn Sie Ihr Konto löschen.
Nicht übermittelt werden in allen drei Fällen Ihre Kontokennung, Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Unterschrift; bei den Textfunktionen und beim KI-Interview werden zusätzlich weder Ihr Bewerbungsfoto noch hochgeladene Dateien übermittelt.
Alle Anfragen laufen über unsere eigenen Server; Ihr Browser kommuniziert nie direkt mit dem KI-Anbieter. Von dort gehen sie an das KI-Gateway von Vercel (Vercel AI Gateway), das sie ausschließlich an Google Vertex AI mit einem Verarbeitungsstandort in der EU weiterleitet; jede Antwort prüfen wir auf diesen Standort und verwerfen sie andernfalls. Die Festlegung betrifft den Ort der KI-Verarbeitung (Inferenz), nicht den Weg der Anfrage in das Gateway, der über Vercel-Standorte außerhalb der EU führen kann; Ausnahmen der Anbieter, etwa zur Missbrauchsprüfung, sind davon nicht erfasst. Dass Vercel oder Google Ein- und Ausgaben nicht speichern, können wir derzeit nicht zusichern.
Prüfprotokoll (Audit-Trail)
Für jede KI-Generierung speichern wir ein Prüfprotokoll mit Zeitstempel, betroffenem Abschnitt, Generierungsmodus und kryptografischen Prüfsummen von Ein- und Ausgabe. So können wir die Nachweispflichten der KI-Verordnung erfüllen, ohne Ihre Texte im Protokoll im Klartext zu speichern.
Die Protokolle werden 3 Jahre aufbewahrt und mit Ihrem Konto gelöscht.
Ihre Kontrolle
Die Nutzung der KI-Funktionen ist vollständig freiwillig. Alle Kernfunktionen — Lebenslauf, Anschreiben, PDF-Export, Bewerbungsverwaltung — funktionieren auch ohne KI.
Prüfen Sie KI-Vorschläge immer, bevor Sie sie in Ihre Bewerbung übernehmen. Sie kennen Ihren Werdegang am besten — die KI unterstützt, ersetzt aber nicht Ihre eigene Darstellung.
Fragen zum KI-Einsatz beantworten wir unter den im Impressum genannten Kontaktdaten.